In der kalten Jahreszeit schwirren viele Viren und Bakterien herum und können bei uns unter anderem Schnupfen auslösen. Eine triefende Nase kann jedoch auch eine allergische Reaktion sein. Ebenso kann eine Entzündung der Stirnhöhlen oder Nasennebenhöhlen unsere Nase zum Laufen bringen.
In all diesen Dingen gilt der Grundsatz „Vorbeugen ist besser als Heilen.“
Daher achtet immer darauf, dass sowohl zu Hause als auch im Auto Klimaanlagen gereinigt werden und im Auto der Pollenfilter regelmäßig getauscht wird.
Schimmelpilze können auch für diese allergische Reaktion verantwortlich sein. Und diese Pilze verstecken sich oftmals an Orten, wo man sie nicht vermutet, z. B. in einem ausgehöhlten Kürbis, der zur Dekoration aufgestellt ist.
Wenn es kalt oder windig ist, sollte man immer ein Stirnband tragen, oder eine Haube, die auch die Stirn bedeckt.
Wenn uns nun doch der Schnupfen ereilt hat, gibt es tolle Medikamente wie Sinupret oder Gelomyrtol, doch auch mit Hausmitteln kann man ihm zu Leibe rücken.
Wenn man kein Inhalationsgerät hat, dann kann man Wasser zum Kochen bringen, ein paar Tropfen Minzöl hinein träufeln, Handtuch über den Kopf und das Gesicht etwa 10 Minuten über den dampfenden Topf halten. Dabei tief und langsam atmen.
Alternativ können auch Getrocknete Kräuter verwendet werden. Holunderblüten oder Thymian eignen sich dafür gut. Bitte zum Dämpfen keine Kamille verwenden, denn sie hat die Eigenschaft Gefäße zu erweitern und könnte rote Äderchen (Couperose) im Gesicht verursachen, oder verschlechtern.
Reflexzonen für die Stirnhöhlen finden sich auf den Zehen- und Fingerkuppen. Die Zone für die Nase ist an der Außenseite der großen Zehe, bzw. des Daumens.
Während der Nacht empfiehlt es sich, eine aufgeschnittene Zwiebel neben das Bett zu stellen. Das bewirkt ein Abschwellen der Nasenschleimhaut und hilft frei zu atmen.
Wenn die Nase total verstopft ist, kann man auch ein kleines Stück Zwiebel direkt in die Nase stecken.
Wer den Geruch von Zwiebel nicht mag, kann auf eine Windel oder ein Tuch etwas Minzöl oder Eukalyptus träufeln und das neben dem Kopfpolster platzieren.
Wenn der Schnupfen mit diesen Hausmitteln nicht sofort spürbar besser wird, oder von anderen Symptomen begleitet wird, wie Fieber, Husten oder Atemnot, dann ist er nIcht auf die leichte Schulter zu nehmen. Dann empfiehlt es sich, die Ursache beim Arzt abklären zu lassen.
Passt auf euch auf und bleibt gesund!
Eure Tandi