Kein Stäubchen – Gedankensplitter

Harald bemühte sich.
Am Schreibtisch.
Ordnung zu machen.
Nein.
Wenn der Chef.
Vorbei kam.
Sollte er…
Keinen Grund haben.
Etwas zu bestanden.
Ein Kaffee.
Ein Stück Apfelstrudel.
Von der Bäckerei.
Mittagessen gestrichen!
Nein.
Er musste sparen.
Denn Celina war.
Ausgezogen.
Ich bin nicht.
Deine Putzfrau.
Ich arbeite auch.
Vollzeit.
Und sehe nicht ein.
Dass ich…
Alles im Haushalt.
Erledigen soll.
Du tyrannisierst mich.
Nichts anderes.
Mach doch selber…
Ordnung!
Aufmüpfig.
Wie lange nicht.
Nachdem er sich.
Beklagt hatte.
Dass hinter dem Sofa.
So viel Staub wäre…
Eine Frechheit.
Dass Celina meinte.
Er möge doch.
Selber putzen.
Nein.
Jetzt brauchte er.
Eine Putzfrau!

Er hatte sich schon.
Umgehört.
Unter den Nachbarn.
2-3 mal.
In der Woche.
Und Celina konnte ihm.
Gestohlen bleiben.
Die hatte keine Ahnung.
Dass eine Frau.
Ihren Mann…
Zu verwöhnen hatte.
Wohlgemerkt.
Wenn sie ihn liebte…
Seine Mutter.
Die ihn…
Alleine!
Großgezogen hatte.
Hatte immer…
Auf ihn geschaut.
Alles sauber gehalten.
Ihn bekocht…
Ihn verwöhnt…
Seinen Vater…
Hatte er nie…
Kennen gelernt.
Er hatte seine Mutter.
Verlassen.
Da war sie noch…
Schwanger gewesen…

Sie hatte so hart.
Gearbeitet.
Für ihn.
Mit Sechzig…
War sie umgefallen.
Krebs im Endstadium.
Sie hatte sich nie…
Beklagt.
War aber schnell…
Gestorben.
So war er.
Auf der Suche…
Nach einer Frau.
Die ihm…
Denselben Komfort…
Bieten konnte.
Bedingungslose Liebe.
Und für ihn da.
Celina war nicht.
Die erste gewesen.
Die die Segel…
Gestrichen hatte.
Es hatte oft.
Daran gehapert.
Dass sie…
Auf Freiräume pochten.
Die einer Frau.
Nicht zustanden.
Überhaupt nicht.
Eine Frau…
Die hatte zu dienen!

Seine Mutter.
Hatte das gelebt.
Aber die Frauen…
Heutzutage…
Man konnte nur.
Den Kopf schütteln!

Vivienne/Gedankensplitter

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