Der Arbeitstag ist vorbei.
Morgen Vormittag.
Ein kurzer Arbeitseinsatz.
Drei Stunden…
Aber bis dahin…
Ein Häferl Kaffee.
Dazu…
Ein wenig Sonne.
Und blauer Himmel.
Flankiert von Wolken…
Leicht orange…
Die Sonne.
Geht bald unter.
Also genieße ich.
Das Tageslicht.
Das bald…
Der Dämmerung…
Weichen wird…
Der Kater sitzt.
Am Fensterbrett.
Blickt hinaus.
In die Szenerie.
Und hofft.
Dass ein Vogel…
Auffliegt…
So pflegt jeder…
Seine Hoffnungen.
Ich hoffe noch.
Auf den Advent.
In Wien…
Auf Weihnachtsmärkte.
Auf Punsch.
Und Leckereien…
Auf die ganze…
Weihnachtsatmosphäre.
Die ich so vermisse…
Denn in Linz…
Sind die Stände…
Wieder abgebaut worden…
Da heißt es…
Ein Jahr warten…
Wieder…
Die Infektionszahlen…
Gehen zurück.
Die Impfrate.
Ist gestiegen.
Auf über 70 %.
Darf man da hoffen?
Natürlich.
Trostlos wäre es.
Keine Hoffnungen…
Mehr zu haben…
Gegenüber.
Auf der anderen Straßenseite.
Sollen sogar.
Wie jedes Jahr.
Christbäume…
Angeboten werden.
Man sieht…
Nicht nur ich hoffe.
Und die Hoffnung.
Ist wohl.
Die stärkste Triebfeder.
In diesen Zeiten.
Unsicher.
Voller Sorge.
Und eine Krankheit.
Die die Gesellschaft…
Spaltet…
Die noch größere Gefahr.
Als die Pandemie selbst…
Denn wir wissen…
Was herauskommen kann.
Wenn die Menschen…
Einander begegnen.
In Hass und Ablehnung…
Gibt es eine Lösung…
Für diese Zustände?
Momentan scheint sie.
In weiter Ferne.
Der Riss.
Der durch…
Die Menschheit geht…
Scheint immer.
Größer zu werden.
Wenn anständige Menschen.
An sich.
Mit Nazis…
Und Rechtsextremen…
Seite an Seite.
Demonstrieren…
Dann droht uns…
Die größte Gefahr.
Denn die Rechten…
Sind das wahre Übel!
Der Kater schläft nun.
Auf der Heizung.
Wärmt sich…
Sein kuscheliges Fell.
Die Katzen lieben.
Diesen Platz.
Und sie hoffen.
Dass ich…
Immer da bin.
Für Sklavendienste.
Und zum lieb haben…
Was wäre die Welt…
Ohne Hoffnung!
Vivienne/Philosophien